Kommandantenwahl 2026
Parallel zu den Wahlen in der Kommune traf sich die Freiwillige Feuerwehr nach 6 Jahren wieder zu einer Wahl der drei neuen Kommandanten im Rathaussaal. Von den 60 Mitgliedern waren 56 Wahlberechtigte erschienen, was Thomas Schneider, der satzungsgemäß als Erster Bürgermeister die Dienstversammlung leitete, zu einem respektvollen „Chapeau, ich bin stolz auf Euch“ hinreißen ließ. „Das soll uns erst mal eine Wehr in der Region nachmachen!“, ergänzte er.
Da ein Wechsel in der Kommandantur anstand, wolle er kurz zurückblicken, wobei er sich zunächst für die enge Kameradschaft und das entschlossene Engagement bei der Mannschaft bedankte. Auch die Jugendfeuerwehr lobte er für ihre Begeisterung bei ihrem Engagement. Seit die beiden aktiven Feuerwehren in Mühlstetten und Röttenbach Mitte der 70er Jahre zu einer gemeinsamen Dienstwehr zusammengelegt wurden, zeigt sich bei allen Dienstleistenden ein „hervorragendes Hand-in-Hand-übergreifendes Arbeiten“, das er persönlich als außergewöhnlich einschätzt. Auch die mit der Einigung vollzogene Bündelung der Mittel habe sich bewährt, so dass die Professionalisierung gerade in den letzten 6 Jahren einen großen Sprung nach vorne vollzogen hat. Kommandantur, Einsatzleiter und Gruppenführer haben sich als Team bewährt, und „das sucht seinesgleichen“, so Thomas Schneider in seiner Eröffnungsrede.
In diesem Zusammenhang hob er die verdienstvolle Arbeit des scheidenden Ersten Kommandanten Günther Penzenstadler hervor, den er als „Profi“ bezeichnete. Seine ruhigen Einsatzanweisungen und seine professionelle Ausbildung sorgten stets auch für ein hohes Übungsmaß und ein hoher Übungsfleiß. Darüber hinaus habe sich die Kommandantur als Team bewährt, in dem jeder der 3 Kommandanten nach seinen Fähigkeiten zur Professionalität der aktiven Wehr beiträgt. Dafür bedankte er sich und bat die Versammlung um die Unterstützung der neuen Kommandantur, bevor er das Wort an Kreisbrandrat Christian Mederer übergab. Der lobte ebenfalls das Miteinander und die bewiesene Zuverlässigkeit. Auch Kreisbrandmeister Klaus Wolfsberger von der Wehr in Georgensgmünd war voll des Lobes für die „supergute Zusammenarbeit“ mit der Nachbarfeuerwehr in Röttenbach. Diese sei schon eine „coole Truppe“ und besitze mit dem neuen HLF 20 ein im Einsatz bewährtes Löschfahrzeug.
Nach ihm ergriff Erster Kommandant Günther Penzenstadler das Wort und nutzte die Gelegenheit zu einem aufrichtigen Dankeschön an die Mannschaft, die sich in diesen 6 Jahren als treu und engagiert erwiesen habe. Seinen Dank richtete er auch an die Gemeinde, obwohl er das eine oder andere Mal seine Mühen damit hatte, sich mit seinen Bitten und Wünschen durchzusetzen. Er trete nun zurück ins vorderste Glied zur Mannschaft, verkündete er und schloss mit den Worten „Es ist immer gut, zurückzukommen“.
Danach erfolgte die Wahl der neuen Kommandantur in drei Schritten. Mehrheitlich gewählt wurden zum Ersten Kommandanten Manuel Meyer, zum Zweiten Kommandanten Stephan Schneider und zum Dritten Kommandanten Martin Lippa, der neu in die erste Reihe vorrückte.
Thomas Schneider bedankte sich bei den 3 Gewählten für die Bereitschaft, ihre Ämter zu übernehmen und dankte auch nochmal Günther Penzenstadler dafür, dass er sich weiterhin in der Ausbildung der aktiven Wehr engagieren wolle. Aus dem Saal kam noch der Hinweis auf den Kreisjugendfeuerwehrtag in der Zeit vom 24. Bis 26. Juli 2026.
auf dem Foto: von links: Zweiter Kommandant Stephan Schneider, Günther Penzenstadler, Erster Kommandant Manuel Meyer und Dritter Kommandant Martin Lippa
Bild und Text: Dr. Johann Schrenk


